Rasen mähen im November

Wenn man das Gras wachsen hört, handelt es sich ja zumeist um kleine Veränderungen. Im Falle der herbstlichen Temperaturen scheint es gefühlt aber eine Größere zu sein. Der Rasen wächst tatsächlich noch recht munter vor sich hin, meine nicht winterharten Pflanzen stehen nach wie vor auf der Terrasse und letztes Jahr hat zu Weihnachten die Engelstrompete geblüht. Der Urlaub unter Palmen im eigenen Garten rückt dank Klimaveränderung in greifbare Nähe. Unschön ist dabei nur, dass sich mit der Temperatur nicht auch die Stunden mit Tageslicht erhöhen, sodass ich im Moment meist nur in der Mittagspause in den Garten komme 😉

Trotzdem musste die lange Hecke zum Nachbargrundstück endlich einen Rückschnitt bekommen. Die Spiere wurde recht ausladend und bei den stürmischen Wintern hier im Norden drohen Teile der Hecke umzuknicken, wenn man sie nicht in eine kompaktere Form bringt.

Die rund 20 Meter lange Hecke ist in gut einer Stunde in Form gebracht. Vor ein paar Jahren habe ich mir endlich eine gute Akku-Heckenschere von Makita gegönnt. Der Unterschied zu den Gurken , die ich vorher zum Schneiden, oder vielmehr Zerreißen der Hecken benutzt habe, ist doch recht gravierend. Ich empfehle hier unbedingt ein paar Euro mehr auszugeben, es lohnt sich wirklich. Die Heckenschere ist sehr leicht und der Akku liefert locker Energie für die ganze Länge der Hecke. Meine erste elektrische Heckenschere war Kabelgebunden und vom Discounter und eine absolute Qual in der Benutzung.

Ich versuche die Hecke nach oben hin immer etwas verjüngt zuzuschneiden, damit sie im Frühjahr auch von unten her wieder neu austreibt. Das nun folgende Aufräumen des Heckenmassakers musste auf die nächste Mittagspause verschoben werden. Bei Gelegenheit möchte ich die Zweige noch mit dem Häcksler zerkleinern und unter anderen Hecken verteilen.

Die große Eiche im hinteren Teil des Gartens hat sich mittlerweile komplett entblättert und das bunte Laub liegt zentimeterdick auf dem Rasen, von wo es möglichst entfernt werden sollte. Beim Zusammenharken fallen mir bereits einige Stellen auf, an denen das Gras bereits gelb geworden ist. Würde das Laub den ganzen Winter liegen bleiben, würde sich der Rasen darunter fast komplett verabschieden, ich spreche da aus Erfahrung. Einen Teil des Laubs schichte ich an der Efeuhecke am Rand des Grundstücks auf und belasse es auch dort, um Tieren einen gewissen Unterschlupf im Winter zu bieten. Einen Eimer mit Eichenlaub stelle ich zum Trocknen in den Keller, um es später nach und nach ins Aquarium zu geben. Die Fische und Garnelen freuen sich sehr über Humistoffe, welche gut für das Immunsystem sind. Außerdem dient das Laub als Versteck und Nahrungsquelle. Der Rest wandert nach und nach in die Biotonne.

Zum Schluß habe ich dann tatsächlich Mitte November noch den Rasen gemäht. Zum einen, weil er wie erwähnt noch gewachsen war und andererseits um restliches Laub aufzunehmen. Zu dieser Jahreszeit nehme ich nur den leichten Akku-Rasenmäher. Der Boden ist recht feucht und der schwere Benzinmäher würde mit seinen Rädern hier und da einfach Löcher in den Rasen reißen. Das Schnittgut wandert als Dünger und Mulchschicht unter diverse Büsche.

Von Laub befreit und frisch gemäht

Dass mein Rasen eigentlich mehr eine Moosfläche mit Grashalmen ist, stört mich nicht im Geringsten. Nach dem Mähen sieht die Fläche beinahe und für ganz kurze Zeit aus wie ein englischer Rasen… wenn man die Augen zusammenkneift 😉

Den Rasenmäher habe ich abschließend noch gereinigt, den Griff zusammengelegt und ihn in sein Winterquartier in der Gartenhütte gebracht. Für dieses Jahr ist Schluß mit mähen, höchstwahrscheinlich. Zu tun gibt es selbstverständlich noch genug… Terrasse aufräumen, Dachrinne säubern, Pampasgras zusammenbinden… ein Grund zum Draußensein findet sich mit einem Garten immer. In der heutigen Mittagspause haben diverse Ahorn- und Paulowniasamen ihren Platz in frischer Aussaaterde gefunden, Beute von einem Besuch im botanischen Garten in Kiel. Im Frühjahr gibt es ein Update…

Ist euer Garten schon fit für den Winter? Hat euch der Artikel gefallen? Schreibt es in die Kommentare 🙂

LG Andreas

Neue Pflanzen… mal wieder

Die Frage danach, ob nun das Ei oder doch das Huhn zuerst da war, beschäftigt die Menschen schon etwas länger. Ähnlich verhält es sich mit Staude und Beet: brauche ich ein größeres Beet, weil die Anzahl der Pflanzen es verlangt oder muss ich mehr Stauden kaufen, weil noch so viel Platz im Beet ist. Beide Fälle sind mir dieses Jahr im Garten begegnet, und die aktuelle Beeterweiterung ist ein bisschen von beidem.

Kennst Du das? Nur mal eben in den Baumarkt oder das Gartencenter fahren und gucken, was es noch so gibt. Dass es nicht beim Gucken bleibt, sondern regelmäßig in einem wahren Pflanzen-Kaufrausch endet, muss hier nicht weiter erwähnt werden…

So auch dieses Mal; in der Pflanzenabteilung des Baumarktes gibt es derzeit viele Pflanzen zum halben Preis, um das Lager für den Winter zu räumen. So sind Rhododendren, Gräser, restliche Stauden und Rosen äußerst erschwinglich.

Rhododendron
Traubenheide „Leucothoe keiskei ‚Burning Love‚ „
Purpurglöckchen „Heuchera

Der Rhododendron wird seinen Platz im Schatten der großen Eiche finden, wo sich bereits einige seiner Verwandten tummeln, zusammen mit Dickmännchen und mehreren japanischen Ahornen.

Die neue Beetfläche soll möglichst lange blühen und nicht so viel Unkraut durchlassen. Mulchen und Bodendecker sind eine ganz wunderbare Kombination, um selbiges zu erreichen. Der Storchschnabel „Ann Folkard“ blüht sehr üppig und lange und wird sich hoffentlich durch Selbstaussaat noch etwas vermehren. In diesem Fall habe ich günstige wurzelnackte Knollenware gekauft. Die zweite reich blühende Staude ist die Kaschmirminze „Pink Cat“. Sie kann das ganze Jahr gepflanzt werden und blüht ein zweites Mal, wenn die erste Blüte im Sommer zurückgeschnitten wird. Beide Stauden sind winterhart und wunderbare Bienenweiden.

Storchschnabel „Geranium procurrens ‚Ann Folkard‚ „
Kaschmirminze „Nepeta nervosa ‚Pink Cat‚ „

Beide Stauden sehen im kommenden Sommer hoffentlich etwas üppiger aus als auf den beiden Fotos 😉

In einer tollen Baumschule in Gettorf, zwischen Kiel und Eckernförde, habe ich dann noch einen gelben Perrückenstrauch entdeckt, der umgehend adoptiert wurde. Die Herbstfärbung ist wunderschön und mein roter Perrückenstrauch braucht eh etwas Gesellschaft.

Perrückenstrauch „Cotinus coggygria ‚Golden Spirit‚“

Der Platz für dieses hübsche Exemplar muss allerdings erst noch gefunden werden, was uns wieder zu der anfänglichen Frage zurückführt, was denn nun zuerst da war.

Wenn am Ende ein schöner Garten entsteht, der Herz, Auge und Bienen gleichermaßen erfreut, kommt es auf die Antwort wahrscheinlich nicht mehr ganz so sehr an 🙂

LG Andreas

Staudenbeete vergrößern

Herbstzeit ist Pflanzzeit heißt es ja so schön. Abgesehen davon, daß bei mir den Rest des Jahres auch Pflanzzeit war, muss ich als werdender guter Gärtner natürlich noch ein paar Pflanzen in den Garten setzen. Stöbert man dieser Tage durch diverse Baumärkte, kann man in den meisten Fällen eine mehr oder weniger große Ecke mit reduzierten Pflanzen finden, und bei Stauden zum halben Preis gibt es kein Halten mehr…

Rudbeckia fulgida „Little Goldstar“

In diesem Fall handelte es sich um den reich blühenden Sonnenhut Rudbeckia fulgida „Little Goldstar“. So richtig einfügen wollen sich die Neuankömmlinge jedoch in keines der Beete, eine Erweiterung muss her und der Platz dafür ist auch schnell gefunden.

Zunächst steche ich mit dem Spaten den neuen Umriss des Beetes ab. Das war der einfache Teil. Die Grasnarbe zu entfernen kostet einiges an Kraft und kann bei größeren Flächen mächtig schweißtreibend sein – gerade im Sommer, wenn der Boden sehr trocken ist.

Die Fläche, die ich vom Gras befreien möchte, teile ich mit dem Spaten zunächst in Streifen. Diese Methode hat sich für mich als am effektivsten herausgestellt. Die Schubkarre steht direkt daneben und so wandert Sode für Sode auf den immer höher werdenden Komposthaufen. Man wundert sich, welche Mengen da zusammenkommen.

Wenn der neue Abschnitt dann freigelegt ist, sammle ich noch grobes Wurzelwerk und Steine heraus. Das Umgraben der ganzen Fläche habe ich mir komplett abgewöhnt und lasse die Regenwürmer und Mikrooranismen an ihrem Platz. An dieser Stelle im Garten wäre es auch ein fast unmögliches Unterfangen. Der Boden ist hier sehr hart und Pflanzlöcher müssen mit der Spitzhacke vertieft werden. Das Einbringen von frischem Kompost könnte hier wahrscheinlich etwas Abhilfe schaffen.

Alle meine Beete sind mit Rindenmulch belegt. Dieser schützt den Boden vor dem Austrocknen und man muss nicht so oft gießen. Außerdem verhindert die Mulchschicht recht effektiv das Wachsen von Lichtkeimern, weil die feine Saat einfach durch die Mulchschicht nach unten rieselt. Wenn doch Unkraut aufgeht, lässt es sich sehr leicht entfernen. Ich war erstaunt, wie wenig Jätarbeit die großen Beete machen.

Mulchen der frischen Fläche

Zum Schluss finden die neuen Stauden ihren Platz im Beet. Die Pflanzlöcher versuche ich mit der Spitzhacke so tief wie möglich aufzulockern, damit es die Wurzeln später etwas leichter haben. Beim Angießen der frisch gepflanzten Stauden kann man ruhig verschwenderisch sein und alles richtig schön unter Wasser setzen. Das stellt sicher, daß der Wurzelballen komplett mit Erde in Verbindung kommt, Hohlräume werden zugeschlämmt. Meist gieße ich nächsten oder übernächsten Tag nochmal und dann nach ca. einer Woche erneut. Von da an ist die Pflanze eigentlich ihrem Schicksal überlassen, in heißen Sommern wie dem letzten habe ich allerdings öfter gegossen – die Stauden sahen einfach zu traurig aus.

Wenn die Beete ihre finale Form erreicht haben, möchte ich sie gerne noch mit Holz umranden. Das geht relativ schnell und günstig und lässt sich auch recht einfach wieder abändern. Eine leicht erhöhte Kante vermindert außerdem das Chaos, das vor allem Amseln beim Durchwühlen des Mulches anstellen.

Holzkante bei einem fertigen Beet

Wahrscheinlich werden die Beete bis zum Frühjahr noch um ein paar Quadratmeter gewachsen sein, man braucht ja Platz für die ganzen schönen Stauden 😉

LG Andreas

So vermehrst Du Hortensien mit Stecklingen…

In diesem Beitrag möchte ich Dir zeigen, wie Du ganz einfach Deine Lieblings-Bauernhortensie durch Stecklinge vermehren kannst. Mit Rispen- und Tellerhortensien habe ich diese Methode noch nicht ausprobiert, könnte mir aber vorstellen, daß sie genau so gut mit anderen Sorten funktioniert.

In meinem Beispiel nehme ich Stecklinge von einer wunderschön und üppig blühenden dreifarbigen Hortensie aus meinem Garten.

Die beste Zeit um Stecklinge zu schneiden ist im Juli und August. Dazu schneidest Du mit einer scharfen Gartenschere einfach frische Triebe, auch ruhig mit Blüte, ab. Ältere verholzte Triebe funktionieren nicht. Die Stecklinge sollten zwei bis drei Blattpaare haben, Du kannst auch längere Triebe nehmen und daraus gleich 2 Stecklinge machen.

Frisch geschnittene Hortensienstiele

Das untere Blattpaar wird entfernt, ebenso werden die Blüten abgeschnitten; sie können wunderbar zum Dekorieren verwendet werden. Danach werden die verbleibenden Blätter um die Hälfte eingekürzt, um eine zu hohe Verdunstung zu vermeiden… die reinste Verstümmelung.

Den fertigen Stecklingen gönnen wir eine kurze Pause, am besten in Wasser gestellt. Nun wird es Zeit, das „Gewächshaus“ vorzubereiten. Ich habe dafür eine „Samla“ Box mit Deckel von Ikea verwendet, meist gibt es in jedem Baumarkt ähnliche günstige Kisten. Transparent sollte sie aus gegebenem Anlass allerdings sein. Du kannst natürlich auch ein kleines Anzucht-Gewächshaus nehmen. In den Boden der Kunststoffbox bohrst Du ein paar große Löcher, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Mach dabei am besten nicht den gleichen Fehler wie ich, indem Du die Löcher einfach so in die umgedrehte Kiste bohrst. Mir ist dabei das spröde Material sofort gebrochen. Mit einem Stück Holz als Bohrunterlage sollte es gut funktionieren. Anschließend füllst Du 10-15cm hoch Aussaaterde ein. Diese spezielle Erde ist nicht aufgedüngt und besonders locker und durchlässig, was Staunässe und Schimmelbildung vorbeugt.

Die Stecklinge haben sich mittlerweile hoffentlich ein bisschen von den Strapazen erholt und werden nun in Bewurzelungspulver gesteckt, so daß das untere Ende gut mit Pulver bedeckt ist. Ich habe hier den Wurzelaktivator von Neudorff verwendet. Jetzt sind unsere kleinen Zöglinge auch schon fertig vorbereitet und Du steckst sie tief in die Aussaaterde, ein Drittel des Stecklings darf unter der Erde verschwinden.

Mach ruhig mehr Stecklinge als ich in diesem Beispiel, das erhöht die Erfolgschancen.

Abschliessend wird die Erde ein bisschen gewässert, so dass sie gut durchfeuchtet ist. Am transparenten Kunststoff der Kiste kann man recht gut sehen, wie weit die Feuchtigkeit nach unten gezogen ist. Setze den Deckel drauf und suche einen geeigneten Standort für unser kleines Gewächshaus. Dieser sollte im Halbschatten sein und nur früh morgens und am Abend Sonne abbekommen. Gießen musst Du nicht sehr oft, durch den Deckel geht nicht so viel Feuchtigkeit durch Verdunstung verloren; austrocknen sollte die Erde allerdings nicht.

Das fertige „Gewächshaus“

Bei meinen Stecklingen hat es ca. 4-6 Wochen gedauert, bis sich Wurzeln gebildet hatten. Nach ungefähr 2 Monaten habe ich die kleinen Pflänzchen vorsichtig aus der Box genommen und war über den doch ansehnlichen Wurzelballen erstaunt. Alle Stecklinge sind angewachsen und hatten bereits neue Seitentriebe entwickelt.

In einzelne Töpfe gepflanzt werden die frischen Stecklinge jetzt im Gartenhaus oder im kalten Keller überwintern, bzw. dann wenn es draußen frostig wird, damit die frischen Triebe nicht abfrieren. Ich habe zum testen auch einen Steckling ins Beet gesetzt, mal sehen wie ihm der Winter bekommt. Das Bewurzeln war ein voller Erfolg, bleibt nur zu hoffen, dass die neuen Pflanzen die gleiche tolle Blütenpracht entwickeln, wie die Mutterpflanze…

Mein erster Versuch, die gleiche Hortensie zu vermehren, schlug übrigens gründlich fehl. Der Versuch bestand darin, abgeschnittene Triebe einfach in Pflanzerde zu stecken. Nach kurzer Zeit hatten alle Stecklinge die Blätter verloren und wurden braun.

Hast Du auch schon Hortensien vermehrt? Planst Du es für das kommende Jahr? Erzähl mir von Deinen Erfolgen und Misserfolgen in den Kommentaren 🙂

LG Andreas

Der Garten

Auf rund 600qm entfaltet sich ganz ungeniert mein Garten mit Rasen, Staudenbeeten und diversen Büschen und Bäumen. Vor dem Corona-Lockdown bestand die Fläche eigentlich nur aus mehr oder weniger gut gemähtem Gras, die unfreiwillig gewonnene Zeit führte allerdings zu einiger Veränderung…

Rasen gibt es immernoch, allerdings ist er jetzt durch einige Staudenbeete unterbrochen. Einjährige Pflanzen mag ich überhaupt nicht, der Kreislauf aus einpflanzen, blühen, verblühen und wieder rausreißen mag viele Freunde haben – ich gehöre nicht dazu. Vielmehr macht es mir Freude, wenn Pflanzen gut gedeihen und von Jahr zu Jahr größer werden. So hatte z.B. der Schneckenknöterich „Dimity“ schon nach 3 Monaten eine ansehnliche Fläche bewachsen und ich konnte ihn teilen und an anderer Stelle einpflanzen. Eine Pflanze die ich absolut empfehlen kann, der Knöterich blühte währenddessen ununterbrochen und tut dies jetzt Mitte Oktober immernoch.

Schneckenknöterich Bistorta affinis ‚Dimity‘

In der hinteren eher schattigen Ecke des Gartens ist ein Beet für einen ganz besonderen grünen Vertreter entstanden, die Gunnera manicata. Das aus Brasilien stammende Mammutblatt bekommt unter idealen Bedingungen Blätter von über 2 Metern Durchmesser, und das jedes Jahr von Neuem. Ob sie bei mir auch so gewaltige Dimensionen annehmen wird wage ich noch zu bezweifeln. Demnächst gilt es, sie erstmal für den Winter gut einzupacken. Solange Madame Gunnera noch klein ist, nutze ich das Beet noch für Pflanzen, die im Moment noch keinen richtigen Platz gefunden haben.

Mammutblatt ‚Gunnera manicata‘

In einem Staudengarten darf natürlich eines nicht fehlen – Stauden. Ich wußte nicht, dass Pflanzen einkaufen so süchtig machen kann. Beim Aufräumen des Schuppens bestätigt die schiere Menge an leeren Pflanztöpfen das ganze Ausmaß 😉 Ob Sonnenhut oder -braut, Gräser, Storchschnabel, Salbei oder Lavendel… wie ich feststellen musste, gibt es alles in unzähliger Vielzahl und Sorte. Deshalb sehen die Beete auch eher bunt aus und erheben keinen Anspruch auf Perfektion. Wenn der Garten das Auge und das Gemüt erfreut ist alles gut.

Sonnenbraut ‚Moerheim Beauty‘

Kerzen-Knöterich ‚Speciosa‘
Winterharter Lavendel

Bereits letztes Jahr im Sommer ist meine Gartenhütte entstanden. Vorher waren alle Gartengeräte inklusive Rasenmäher in der Garage gelagert, Platz für das Auto gab es nicht mehr. Jetzt lagere ich alle Geräte in dem dafür vorgesehenen Schuppen – und das Auto steht immernoch draußen… Dem Bau der Hütte werde ich einen extra Beitrag widmen mit Schritt für Schritt Bildern der Entstehung, vielleicht hilft es Dir ja beim Planen und Bauen Deines Gartenhauses.

Gartenhütte mit Gardena Schlauchbox

Gärtnern, sich draußen in der Natur bewegen und abarbeiten, sind für mich absolute Stresskiller (sofern man keine Zaunwinde im Beet hat). Man vergisst die Arbeit, den blöden Chef und die Gasrechnung. Gefühlt scheint es im Moment wieder einen Trend zum Gärtnern zu geben. In merkwürdigen Zeiten gibt es offenbar ein Bedürfnis nach Nähe zur Natur und zu etwas Bodenständigem. Der ‚Urban gardening‘ Trend zeigt dies auch recht deutlich. Grün ist die Farbe, die den Menschen am meisten beruhigt und erdet. Umso merkwürdiger ist der ebenfalls fürchterlich im Trend liegende ‚Steingarten‘, den man in fast allen Neubaugebieten „bewundern“ kann – Gabionen und Granit soweit das Auge reicht.

Ganz ohne Stein geht es in meinem Garten auch nicht, es gibt eine Terrasse, auf der auch noch so Allerlei in Töpfen wächst. Neben Kiwi, Phönixpalme, Olivenbaum und Oleander gibt es auch 3 kleine Bäume in Töpfen, der Ausdruck ‚Bonsai‘ wäre hier wahrlich übertrieben 😉

Roter Fächerahorn
Blutbuche ‚Fagus sylvatica f. purpurea‘

Jetzt hast Du einen groben Überblick über mein kleines grünes Reich…

In künftigen Blogbeiträgen möchte ich Dir über Pflanzen, Aufgaben im Garten und Gartengeräte berichten, Tips geben und Praxistests machen. Ich hoffe dieser Beitrag hat Dir gefallen. Abonniere also gern meinen Blog und bis zum nächsten Mal hier bei Fisch&Garten 🙂

LG Andreas

Spannend…

…ist das Erstellen einer Webseite meistens. Wenn es sich um den ersten persönlichen Blog handelt, kommt noch ein Gemisch aus Aufregung und Erwartung dazu. Mögen meine Leser was ich schreibe? Gefällt das Blog-Thema? Werde ich überhaupt Leser und Follower haben? Die Motivation einen Blog zu schreiben ist ja meistens der Wunsch danach sich auszudrücken, sich mitzuteilen und kreativ zu sein. Wenn das ganze Unterfangen dann noch etwas Aufmerksamkeit Dritter bekommt umso besser. Etwas mehr von mir könnt Ihr HIER erfahren.

Ein eigener Blog, wie modern 😉 Ok so modern ist es wahrlich nicht mehr, aber dennoch eine tolle Möglichkeit, über Themen die man mag zu berichten, Infos weiterzugeben und mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Und ganz nebenbei wird das eigene Denkzentrum mal wieder etwas mehr bemüht als bei Netflix auf der Couch (Netflix auf der Couch mit Schokolade ist selbstverständlich eine ganz andere Geschichte).

Mit diesem ersten Beitrag sage ich „Herzlich Willkommen“. Ich hoffe, die Mischung aus Aquaristik- und Garten findet bei Euch Anklang. Ich werde künftig über Themen wie Einrichten eines Aquariums, Bepflanzung und Besatz schreiben… außerdem über Arbeiten im Garten, Stauden und andere Beetpflanzen und Gartengeräte, seid also gespannt und abonniert diesen Blog um keinen Artikel zu verpassen 🙂

LG Andreas

Schokoladenblume