Fotobuch

(Enthält unbezahlte Werbung) Als ich neulich bei Facebook über einen Beitrag von Saal Digital gestolpert bin, in dem ein kostenloses Fotobuch aus der Professional Line angeboten wurde, dachte ich natürlich erstmal „ja nee ist klar…“. Beim Lesen einiger der Kommentare stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine echte Werbeaktion handelte, in der die Firma Saal Digital Gutscheine im Wert von 100.-€ für Fotobücher vergab. Im Gegenzug sollte man eine Bewertung auf social media zu dem Produkt abgeben, eine nette Marketing Aktion. Eine kleine Bewerbung war schnell ausgefüllt und kurze Zeit später wurde mir tatsächlich ein Gutscheincode zugesendet. Dies ist also kein direkt bezahlter Werbeartikel, sondern eine ernst gemeinte Bewertung des Buches.

Zunächst habe ich das Programm zum Ertsellen des Fotobuchs heruntergeladen. Es war für meinen Geschmack einfach und intuitiv zu bedienen. Für jede Seite des Buches kann die Anzahl der Bilder, die Anordnung, Hintergrundfarbe, Ränder, Texte usw. bearbeitet werden. Es werden auch sehr schöne Vorschläge zur Gestaltung gemacht, an dieser Stelle hätte ich mir sogar noch ein paar mehr Vorlagen gewünscht.

Das Thema des Buches ist selbstverständlich der Garten und meine Lieblingsbilder aus dem Blog und von Instagram sind jetzt verewigt. Als Cover lassen sich verschiedene Oberflächen auswählen, so z.B. Lederimitat oder wie bei meinem Buch Holzoptik. Optional kann man auch eine passende Geschenkschachtel dazu kaufen, die im Design dem Buch angepasst ist.

Die Druckqualität ist sehr gut und Farben und Kontrast werden schön dargestellt. Gerade mit der Helligkeit der Bilder habe ich es in der Vergangenheit bei anderen Firmen schon anders erlebt. Die Bindung ist sehr hochwertig und so gestaltet, dass in der Falz nichts vom Fotomotiv verloren geht; aufgeklappt hat man im Grunde ein großes durchgehendes Bild vor sich. Das Papier ist sehr kräftig und fühlt sich hochwertig an, der Name Professional Line ist absolut gerechtfertigt.

Dieses Fotobuch ist 30 x 30 cm groß und hat 24 Seiten plus Cover. In dieser Ausstattung als Professional Line Fotobuch hätte es normalerweise 89.95 € gekostet. Ob ich mir für meine Fotos auch ohne Gutschein so ein Buch geleistet hätte weiß ich nicht, ich denke dazu müssen meine Fotos noch ein bisschen besser werden 😉 Für besondere Anlässe wie Hochzeiten oder das eigene Fotoportfolio ist es aber ein tolles Produkt und ich freue mich natürlich sehr über die Gelegenheit und sage danke an Saal Digital.

LG Andreas

Mein Gartenjahr: Februar

Mit etwas Verspätung möchte ich nun doch noch vom Februar berichten, welcher wettertechnisch ein paar Extreme zu bieten hatte. Zum einen konnte man selbst hier in Norddeutschland an einem Wochenende Mitte des Monats gemütlich auf der Terrasse frühstücken, ohne sich Erfrierungen dritten Grades zu holen. Die Gartenarbeit konnte bei guten 15 bis 18 Grad ganz gemütlich im T-Shirt verrichtet werden. Zum anderen gab es eine Zeit lang strengen Frost mit Temperaturen um -10 Grad, definitiv kein Gartenwetter. Zum Glück haben alle Pflanzen im Gartenschuppen die Minusgrade gut überstanden.

Heuchera

Als die Temperaturen wieder in einen erträglichen Bereich geklettert waren, habe ich vorm Haus noch etliche Hecken gestutzt. So ist z.B. ein riesiger Kirschlorbeer um die Hälfte kleiner geworden, was der Pflanze aber nichts ausmachen sollte. Kirschlorbeer ist äußerst robust und schnittverträglich. Das schöne an diesen Büschen ist, dass sie immergrün sind und innerhalb kurzer Zeit einen guten Sichtschutz bieten. Weniger schön ist der Nutzen für die heimische Tierwelt. Alle Pflanzenteile sind giftig, unter den Büschen wächst rein gar nichts mehr und das Laub lässt sich nur sehr schlecht kompostieren. Den Heckenschnitt vom Kirschlorbeer fahre ich deshalb direkt zum Recyclinghof um die Ecke. Die Wurzeln der Pflanze suchen sich auch gern den Weg in Regen- und Abwasserrohre.

Ebenfalls im Februar hat der uralte Nistkasten, der bis dahin direkt neben der Terrassentür hing, einen neuen Platz gefunden. Im hinteren Bereich des Gartens hängt er jetzt in 3 Meter Höhe an der großen Eiche. Nach ein paar Tagen konnte ich auch direkt ein Meisenpärchen beobachten, dass offenkundig Interesse an der Immobilie hatte… Ein zweiter, neuer Nistkasten ist auch noch dazu gekommen.

Der Februar war insgesamt ein eher ruhiger Monat, nicht zuletzt bedingt durch das kalte und unangenehme Wetter. Die Couch wirkte dieser Tage doch irgendwie verlockender. Am Selbstbau-Vogelhaus ist inzwischen einiges los, nachdem anfänglich offenbar noch Skepsis bei Spatz und Co herrschte. Bei geschälten Sonnenblumenkernen, Nüssen und sonstigen Leckereien überwiegt dann doch irgendwann der Hunger.

Abschließen möchte ich den heutigen Bericht noch mit ein paar Bildern aus dem frostigen Garten. Entgegen der Kälte waren im auch schon die ersten Boten des Frühlings zu sehen…

LG Andreas

Flechtenlandschaft

Gerade an älteren Obstbäumen findet man häufig einen mehr oder weniger starken Bewuchs mit Flechten. Meine beiden Apflelbäume sind auch mit eben so einer bunten Schicht aus Flechten und Algen bewachsen. Da die Organismen nur auf der Rinde der Bäume leben, ihnen aber keinerlei Nährstoffe entziehen oder in die Rinde eindringen, sind sie für die „Wirtpflanze“ völlig harmlos. Im Gegenteil schützen sie insbesondere ältere Bäume eher noch vor dem Eindringen von schädlichen Pilzen und Bakterien und sind ein Indikator für saubere Luft. Ganz nebenbei sehen sie bei genauerem Hinsehen auch wirklich faszinierend aus…

LG Andreas

Einfach mal Pflanzenfotos

So ein Blog ist wirklich eine großartige Sache… man kann seinen Gedanken schriftlich freien Lauf lassen und das Ergebnis ungebremst auf die (geneigte) Menschheit loslassen. Das macht nicht nur Spaß, sondern regt auch das Denkstübchen an. Und als ob das nicht genug wäre, sind Fotos eine ganz wunderbare Ergänzung zu den meisten Themen, in diesem Fall Pflanzen und Natur. Dass mir sowohl Schreiben als auch Fotografieren Spaß machen trifft sich natürlich gut. Im Moment teste ich nach Jahren des Automatik-Modus aus, was meine Kamera noch so alles kann und hoffe, das Dir das eine oder andere Foto gefällt…

  • Kamera: Canon EOS 700D
  • Objektiv: Canon EFS 18-55mm u. Canon EF 75-300mm
  • Stativ: Manfrotto 055X PROB
Sedum
Weihnachtsstern ‚Euphorbia pulcherrima
Klee
Ziergras Carex foliosissima ‚Vanilla Ice
Rispenhortensie
Perrückenstrauch

LG Andreas

Ausflug zum Wittensee

Wittensee? Kenn ich gar nicht, obwohl er eigentlich unüberse(e)hbar ist. Mit seinen fast 10 Quadratkilometern Fläche ist er der viertgrößte See in Schleswig-Holstein. Über die A210 und A7 ist man von Kiel aus in ca. 30 Minuten am Ziel, die weitaus schönere und interessantere Strecke führt allerdings über die Landstraße an Gettorf, Holtsee und Sehestedt vorbei. An diesem sonnigen Novembertag musste man einfach nach draußen in die Natur, der Winter wird noch genug dunkle und nasse Tage bringen.

Direkt am See an der Badestelle Hoheluft finden sich einige Parkplätze, die im November auch ausreichend Platz bieten, im Sommer aber vermutlich hoffnungslos überfüllt sind. Direkt nebenan befindet sich nämlich auch der örtliche Surfclub, und selbst bei diesen Temperaturen waren einige unerschrockene Sportler auf dem Wasser. Ich bewundere die Kälteresistenz und ziehe meinen Jackenkragen lieber noch etwas höher, es weht eine gute Brise über den See heran.

Einen direkten Wanderweg findet man hier nicht, es schlängelt sich aber ein Pfad durch den waldigen Uferstreifen. Die Bäume stehen hier direkt am Wasser und bilden mit ihren Wurzeln teilweise bizarre und interessante Formen.

Richtung Nordwesten gelangt man entlang der wenig befahrenen Straße zum Ort Groß Wittensee, wo man gleich noch der historischen Windmühle ‚Auguste‘ einen Besuch abstatten kann:

http://www.windmuehle-auguste.de/index2.html

In entgegengesetzter Richtung führt eine kleine Straße am See entlang. In Richtung Ufer kann man eine ganze Reihe sehr schöner und teilweise skurriler Ferienhäuser bewundern.

Da es keinen direkten Wanderweg um den ganzen See gibt, geht es auf dem selben Weg zurück zum Startpunkt. Eine besonders lange Wanderung war es sicherlich nicht, dennoch gab es in den gut 2 Stunden eine Menge zu sehen und zu entdecken und vor allem jede Menge frische Luft.

Ich kann nur empfehlen, einfach mal ein Ziel auf der Karte rauszusuchen und dieses dann zu entdecken. Es gibt in der direkten Umgebung des eigenen Wohnortes so viele Gegenden, die man einfach noch nie gesehen hat und einen Besuch wert sind. Gerade in Corona-Zeiten, in denen sonst Alltägliches einfach nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist, bringen Entdeckungsreisen neue Energie und neue Eindrücke und damit meist auch ein positiveres Gemüt.

Das war schon der kleine Reisebericht vom Wittensee. Unternimmst Du zur Zeit auch mehr Ausflüge als sonst? Bis zum nächsten Bericht 🙂

LG Andreas

Herbstlicher Garten

Für mich befinden wir uns immernoch mitten im Herbst. Der erste Advent steht direkt vor der Gartentür und weihnachtliche Stimmung will noch nicht so recht aufkommen. Deshalb habe ich mir heute Mittag meine Kamera geschnappt und bei strahlendem Sonnenschein ein paar Bilder im Garten geschossen…

Das Beet sieht für Ende November noch ziemlich grün und blühend aus, so langsam sollte ich wohl das Pampasgras zusammenbinden.

Roter Fächerahorn
Feldahorn

Ahorn hat es mir irgendwie angetan, die vielen verschiedenen Blattformen und die tolle Färbung sowohl im Herbst als auch beim Austrieb faszinieren das ganze Jahr über. Während die asiatischen Sorten eher langsam wachsen ist der normale heimische Ahorn bei mir im Garten in wenigen Jahren vom dünnen Trieb zu einem ansehnlichen Baum geworden.

Die Herbstblüher zeigen auch noch, was sie können. Eine gelbe Aster und die drei neuen Rudbeckia, für ich neulich das Beet erweitert habe, blühen noch munter vor sich hin.

Aster
Hortensie

Die sonst so üppigen Stauden wie z.B. meine Favoritin Helenium „Moerheim Beauty“ haben sich auf jeden Fall schon der Jahreszeit angepasst…

Helenium ‚Moerheim Beauty‘ im Herbst
Rudbeckia

Auf der Terrasse stehen außer der Passionsblume noch alle Töpfe draußen. Olivenbaum, Phönixpalme und Oleander vertragen leichte Fröste und die Kiwi, für ich eine der Betonplatten der Terrasse entfernt habe, zeigt sich in wunderschönem Gelb…

Kiwi

Ein Garten bietet immer wieder tolle Fotomotive. Im Moment versuche ich mich ein bisschen vom Automatikmodus der Kamera zu verabschieden, mal sehen ob es für die Qualität der Bilder von Vorteil ist 😉

Hat Dir die kleine Fotosafari gefallen? Schreib mir doch einen kurzen Kommentar, über Feedback freue ich mich immer.

LG Andreas

( Beitragsbild: Euphorbia )